Natura 2000-Netzwerk

Der Schutz von Arten und natürlichen Lebensräumen ist für den Schutz unseres nationalen Naturerbes unerlässlich.

Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2020

Das Natura 2000-Netzwerk ist das europäische ökologische Netzwerk von Schutzgebieten der biologischen Vielfalt. Dies ist Teil der Initiativen der Europäischen Union zur Erhaltung der Naturräume und des Erbes Europas Ressourcen natürlich.

Wie kam es zu Natura 2000?

1992 wurde das Natura 2000-Netz aufgrund der Habitat-Richtlinie 92/43/EWG gegründet. Diese Richtlinie betrifft den Schutz der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen.
Dieses Netzwerk soll den Erhalt oder die Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume und der dort lebenden Arten sicherstellen.

Ziele der FFH-Richtlinie

Die FFH-Richtlinie zielt darauf ab, natürliche Lebensräume und wildlebende Arten in der Europäischen Union zu schützen durch die Schaffung eines ökologischen Netzwerks und eines Rechtsrahmens für den Artenschutz. Diese Richtlinie gilt jedoch nicht für Vögel.

Die Richtlinie identifiziert über 200 Lebensraumtypen und über 900 interessante Arten. Danach müssen Maßnahmen ergriffen werden, um einen günstigen Zustand zu erhalten oder wiederherzustellen.

Andere Ziele

Die
Richtlinie betont, wie wichtig es ist, funktionale Verbindungen zwischen diesen Gebieten und den umliegenden Gebieten herzustellen, um die ökologische Kohärenz zu wahren.  Es zielt auch darauf ab, ein globales System zum Schutz wildlebender Arten zu schaffen und ihre Nutzung zu regulieren.
Anhang V umfasst Arten von gemeinschaftlichem Interesse, für die Maßnahmen zur Regulierung ihres Fangs oder ihrer Nutzung gelten. In Anhang VI sind die verbotenen Fang- und Schlachtmethoden und -mittel aufgeführt.

Was waren die Ziele des Natura-2000-Netzes?

Das Natura-2000-Netz verweist auch auf die Vogelschutzrichtlinie 2009/147 / EG. Dies ist weil umfasst Vogelschutzgebiete und deren deklarierte Lebensräume.
Der Zweck des Natura-2000-Netzes besteht darin, den Schutz bestimmter Lebensräume und Arten zu gewährleisten. Zu diesem Zweck verfügt es über spezielle Bereiche zu deren Schutz und Wartung.
Das Netzwerk besteht aus:

  • Special Areas of Conservation (ZEC), in denen natürliche Lebensräume und wild lebende Tiere geschützt werden.
  • Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (SCI). Nach der Verabschiedung geeigneter Schutzmaßnahmen werden GGB von der Europäischen Union als ZEC bekannt gegeben.
  • Und Besondere Schutzgebiete (SPA) für Vögel.

Die ersten beiden werden gemäß der Habitat-Richtlinie und BSG gemäß der Vogelschutzrichtlinie errichtet.

Natura 2000 in Europa

Basierend auf der Habitat-Richtlinie schlägt jedes Land eine Liste von Gebieten vor, die für die europäische Gemeinschaft von Bedeutung sein könnten.
Aus den nationalen Listen erstellt die Europäische Kommission dann in Zusammenarbeit mit den einzelnen Staaten die SCI-Liste. Das Habitat-Komitee erhält die Liste und entscheidet über die Genehmigung. Nach der Genehmigung sollen die einzelnen Staaten diese Gebiete so bald wie möglich als besondere Schutzgebiete ausweisen.
Andererseits sieht die Vogelschutzrichtlinie kein standardisiertes Verfahren für die Auswahl und Ausweisung von BSG vor.
Es genügt, dass die Kriterien wissenschaftlich sind. Tatsächlich verwendet die Europäische Kommission das Inventar von BirdLife International als Maßstab. Die

Mitgliedstaaten wählen SPAs direkt aus.

Das Natura-2000-Netz in Spanien

Die Vogelschutz- und die Habitat-Richtlinie sind Teil des spanischen Rechtssystems gemäß Gesetz 42/07 über Naturerbe und Biodiversität.
Das Netzwerk in Spanien besteht derzeit aus 1467 LICs und 644 ZEPAs. Zusammen bilden sie eine Gesamtfläche von über 81.000 Quadratmeilen. Etwa 28.000 Quadratmeilen davon sind Meer und über 52.000 Quadratmeilen Land, was etwa 27% des spanischen Territoriums ausmacht.
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