Verstehen Hunde menschliche Gesichtsausdrücke?

Eine kürzlich durchgeführte Studie bestätigte, dass Hunde in der Lage sind, die Emotionen hinter menschlichen Gesichtsausdrücken zu verstehen.

Letzte Aktualisierung: 6. August 2019

Ja, Hunde verstehen menschliche Gesichtsausdrücke. Jeder, der schon einmal einen Hundebegleiter hatte, weiß, dass Hunde Experten darin sind, menschliche Emotionen zu lesen. Die meisten Hundebesitzer haben eine Geschichte zu erzählen oder sich daran zu erinnern, dass ihr Haustier manchmal zu wissen schien, dass es traurig war und eine gute Umarmung brauchte.
Mensch und Hund haben sich über viele Jahrtausende gemeinsam entwickelt. In gewisser Weise ist es sinnvoll, dass wir in dieser Zeit eine Art Kommunikation zwischen unseren Spezies aufbauen. Wie immer mehr Forschungen bestätigen, scheint es, dass ein Großteil dieser gemeinsamen Sprache mit der menschlichen Mimik zu tun hat. Mit anderen Worten, es hängt mit unserer Fähigkeit zusammen, die Emotionen anderer Menschen zu lesen.
Jüngste Studien zeigen, wie eng Hunde mit dem Menschen verwandt sind. Die Forschung liefert auch Beweise dafür, dass Hunde verschiedene Teile des Gehirns verwenden, um menschliche Emotionen zu verarbeiten.

Hunde können emotionale menschliche Gesichtsausdrücke verstehen

Die Forscher erklärten, dass, wenn ein Hund seinen Kopf dreht, um die Linke kann es sein, zu entdecken, dass jemand wütend, ängstlich oder glücklich ist. Wenn das Gesicht einer Person einen Ausdruck der Überraschung zeigt, neigen Hunde dazu, ihren Kopf nach rechts zu drehen.
Die Herzfrequenz eines Hundes erhöht sich auch, wenn er jemanden sieht, der einen schlechten Tag hat. Dies zeigen die Autoren einer Studie, die im Juni 2018 in Springer Learning & Behavior veröffentlicht wurde.
Hunde haben in engem Kontakt mit . gelebt Menschen seit Tausenden von Jahren. Infolgedessen haben Hunde spezifische Fähigkeiten erlernt, die es ihnen ermöglichen, gut mit Menschen zu interagieren und zu kommunizieren. Jüngste Studien haben gezeigt, dass das Gehirn des Hundes emotionale Signale in der menschlichen Stimme, Körpergeruch, Körperhaltung und auch Gesichter lesen kann.

Über die Studie

In dieser Studie beobachteten die Autoren, was passierte, als sie den Hunden einige Bilder zeigten.  Es waren die gleichen Gesichter von zwei Erwachsenen – einem Mann und einer Frau – mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken. Sie taten dies an einer Stichprobe von 26 Hunden, während sie fraßen. Die Bilder wurden strategisch an den Rändern der Sichtlinie der Tiere platziert. Die Fotos zeigten ein menschliches Gesicht mit neutralem Ausdruck oder eine der sechs menschlichen Grundemotionen. Insbesondere waren es Wut, Angst, Freude, Traurigkeit, Überraschung und Ekel.
Die Hunde reagierten stärker und beschleunigten den Herzschlag, wenn sie Bilder von emotionalen Zuständen wie Wut, Angst und Glück sahen. Nachdem sie diese Fotos gesehen hatten, dauerte es auch länger, bis sie wieder zum Essen kamen. Die erhöhte Herzfrequenz der Hunde deutet darauf hin, dass sie in diesen Fällen einem höheren Stress ausgesetzt waren.

Außerdem neigten Hunde dazu, ihren Kopf nach links zu drehen, wenn sie menschliche Gesichter sahen, die Wut, Angst oder Freude ausdrückten. Das Gegenteil war der Fall, wenn Gesichter verwirrt wirkten. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass Hunde es als einen entspannten und harmlosen Ausdruck wahrnehmen.
Diese Ergebnisse bestätigen die Existenz einer asymmetrischen emotionalen Modulation im Gehirn von Hunden. Dies hilft ihnen, grundlegende menschliche Emotionen zu verarbeiten. Laut den Forschern sind “negative Emotionen eindeutig stimulierend und scheinen von der rechten Gehirnhälfte des Hundes und den meisten positiven Emotionen auf der linken Gehirnhälfte verarbeitet zu werden.”

Die Ergebnisse unterstützen die Ergebnisse anderer Studien an Hunden und anderen Säugetieren. Diese Studien zeigen, dass die rechte Gehirnhälfte eine wichtigere Rolle bei der Regulierung des sympathischen Abflusses in unserem Nervensystem spielt, um zum Herzen zu fließen. Es ist ein wesentliches Organ, um “Kampf oder Flucht” zu kontrollieren. überlebensnotwendige Verhaltensreaktion.

Hunde sind soziale Tiere

Untersuchungen haben gezeigt, dass es wichtig ist, die Emotionen anderer Menschen zu erkennen. Tatsächlich spielt es eine grundlegende Rolle bei der Schaffung und Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen zwischen Tieren, die in Gruppen leben. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihnen , die Motive und Absichten anderer Menschen richtig einzuschätzen.  Dadurch können sie ihr Verhalten bei sozialen Interaktionen anpassen.
Für den Menschen ist der Gesichtsausdruck eine wichtige Informationsquelle. Durch den engen Kontakt mit Menschen entwickelten Hunde einzigartige sozio-kognitive Fähigkeiten. Dies wiederum ermöglicht es ihnen, effektiv mit Menschen zu interagieren und zu kommunizieren, erklären die Forscher.
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