Warum unterscheiden sich Katzenfutter und Hundefutter?

Katzenfutter und Hundefutter können manchmal sehr ähnlich aussehen, aber der Schein kann täuschen. Katzen und Hunde haben sehr unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse, wodurch ihr Futter sehr unterschiedlich ist.

Letzte Aktualisierung: 13. Januar 2020

Jede Tierart hat ihre eigenen Ernährungsbedürfnisse und benötigt eine spezifische Ernährung, damit ihr Körper richtig funktionieren kann. Daher Katzenfutter und Hundefutter sind unterschiedlich. Heute erzählen wir Ihnen mehr darüber, warum das so ist und warum es wichtig ist.
Im Gegensatz zu Katzen und Hunden ist der Mensch in dieser Hinsicht aufgrund seiner Evolution ziemlich einzigartig. Sie sind Allesfresser und vertragen eine abwechslungsreichere Ernährung.

Wild- und Haustiere

Wildtiere haben eine viel spezifischere und eingeschränktere Ernährung.  Einige Tiere und Pflanzenfresser grasen, während Fleischfresser frisches Fleisch jagen.
Katzen und Hunde stammen von großen Katzen und Wölfen ab, aber die Domestikation hat ihre Essgewohnheiten verändert. Haustiere können ihre Nahrung nicht jagen und erhielten zunächst menschliche Nahrung. Inzwischen ist jedoch bewiesen, dass der Verzehr von gekochten Lebensmitteln die Verdauungsprozesse schädigt.

Dies hat zur Entwicklung nachhaltiger Tiernahrung geführt.  Diese Produkte wurden entwickelt, um je nach Lebensphase des Tieres bestimmte Prozentsätze an natürlichen Nährstoffen bereitzustellen.
Dies bedeutet, dass sich Katzenfutter und Hundefutter unterscheiden, da sie versuchen, die spezifischen Ernährungsbedürfnisse jedes Tieres zu erfüllen.

Hauptunterschiede zwischen Katzenfutter und Hundefutter

Hunde sind gieriger und weniger wählerisch, obwohl sie nicht zu stumpf sind.  Katzen hingegen sind viel wählerischere Esser.
Ein Hund lehnt Futter selten ab. Sie neigen dazu, alles zu essen, was sie sehen, oft ohne zu kauen, was zu Problemen wie einer Magendrehung führen kann.

Katzen sind ziemlich wählerisch und verweigern die Nahrungsaufnahme, wenn ihnen der Geschmack oder der Geruch nicht gefällt. Sie lassen oft Futter im Napf und essen sehr selten viel Futter gleichzeitig.

Hunde- Ungleichgewichte

 All dies kann bei Hunden zu Gesundheitsproblemen führen und sie können leicht zu Nährstoffmangel werden.  Wenn Ihr Haustier gerne das frisst, was Sie ihm geben, wird es Ihnen nicht leicht fallen zu erkennen, dass das Futter vielleicht nicht dafür geeignet ist. Auf der anderen Seite werden Katzen deutlich machen, wenn ihnen etwas nicht passt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Flüssigkeitszufuhr. Hunde trinken jeden Tag viel Wasser, während Katzen tagelang nichts trinken können. Dies kann zu Problemen mit den Harnwegen führen. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Besitzer dafür, ihre Katzen mit Nassfutter zu füttern, um sie hydratisiert zu halten.

Was passiert, wenn eine Katze Hundefutter frisst oder umgekehrt?

Es wird allgemein angenommen, dass die Katze stirbt, wenn sie Hundefutter frisst. Es gibt viele übertriebene Mythen und Sie sollten darauf achten, nicht alles zu glauben, was Sie hören.
Hundefutter hat offensichtlich eine andere Zusammensetzung als Katzenfutter, da es für Hunde und nicht für Katzen gedacht ist. Die Unterschiede zwischen Hunden und Katzen gehen über Verhalten und Aussehen hinaus.
Hunde sind Allesfresser, was sie von Wölfen erben, die ihrerseits durch das Zusammenleben mit Menschen ihre Gewohnheiten übernommen haben. Katzen hingegen sind Fleischfresser.
Dieser Unterschied spiegelt sich in den verschiedenen Nahrungsmitteln wider, die ihnen zur Verfügung stehen. Hundefutter ist mit Beta-Carotin angereichert, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Außerdem enthält es meist viele Pflanzenextrakte, um die Verdauung zu verbessern und die Ernährung von Allesfressern zu ergänzen.

Katzenfutter hingegen erfordert Fleischprotein, daher ist Katzenfutter reich an Proteinen.

Taurin ist eine essentielle Aminosäure, die für den Muskelaufbau und die Zellreproduktion benötigt wird. Hunde produzieren es auf natürliche Weise, daher enthält Hundefutter kein Taurin.

Wenn eine
Katze das Futter der anderen frisst…

 Wenn Ihre Katze regelmäßig Hundefutter frisst, zeigt sie Anzeichen eines Nährstoffmangels. Sein Immunsystem wird schwächer und er wird schließlich ernsthaft krank.
Wenn Hunde Katzenfutter essen, fehlen ihnen auch einige Nährstoffe in ihrem Körper. Auch zu viel Eiweiß und Fett können zu Durchfall und Erbrechen führen. In schwerwiegenderen Fällen können Leber- und Nierenschäden auftreten.

Katzenfutter und Hundefutter sind unterschiedlich, da die Körper von Katzen und Hunden unterschiedlich sind und spezifische Ernährungsbedürfnisse haben, damit sie sich richtig entwickeln können. Wenn Sie bei Ihrem Haustier Ernährungsmängel feststellen, stellen Sie sicher, dass möglich zum Tierarzt.
Hauptbildquelle: Brittany Randolph.
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